Eine Ausstellung mit Arbeiten aus dem künstlerischen Nachlass von Karl Hagedorn in Kooperation mit der Stadtsparkasse Schweinfurt.

Vernissage
17. Januar 2017 um 19 Uhr

Sparkassengalerie Schweinfurt
Rossmarkt 5-9
97421 Schweinfurt


Laufzeit
18. Januar bis 24. März 2017
Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 18 Uhr
Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr

Mensch und Maschine
Die Begriffe Mensch und Maschine bilden gleichermaßen den zentralen Werkinhalt in Karl Hagedorns Malerei. Seine Überlegungen zu diesem eigentlich literarisch-philosophischen Thema basieren auf einer breiten Grundlage. Parallel zu einer zunächst zeichnerischen Auseinandersetzung mit dem Portrait entwickelte Hagedorn bereits früh eine interessierte Haltung zu technischen Prozessen.

Eine erste Begegnung in Jahr 1956 mit den Arbeiten zeitgenössischer Künstler und den Werken der europäischen Moderne, insbesondere mit der künstlerischen Position Fernand Légers, sollte nachhaltigen Einfluss auf die weitere Arbeit Hagedorns nehmen. Vor allem einigte sich in der Einsicht in diese Standpunkte die eigene Begeisterung für das Menschenbild einerseits und für den technischen Fortschritt andererseits mit dem künstlerischen Ausdruck der Moderne.

Nach seiner Emigration in die USA im Jahr 1959 entwickelte Hagedorn seine inhaltlichen Ausgangspunkte weiter und erzielte letztendlich ein organisch-abstraktes Formenrepertoire, woraus er seine künftigen Bildkompositionen schöpfte.

Werke von Karl Hagedorn befinden sich heute in zahlreichen Sammlungen und Museen in Europa und in den USA, beispielsweise im Goethe-Institut New York, im Walker Art Center, Minneapolis, im Philadelphia Museum of Art oder im Neuen Museum in Nürnberg.
Karl Hagedorn - eine neue Verbindung von Technik und Mensch