Der Morgen (The morning) - Max Beckmann
Blattgröße ca. 37 : 37,5 cm, mit Prägestempel des Kupferdruckateliers Heinrich Wetteroth, München. Gerahmt in einer weißvergoldeten Modellrahmung mit Passepartout und Museumsglas mit
zusätzlichem UV-Schutzfilter Außenmaß ca. 52 x 62 cm.

Beckmann, Max. Der Morgen.1923. Kaltnadelradierung auf Kupferdruckpapier. Auflage: eines von 100 unsignierten Exemplaren.. 25,6 x 30,7 cm (Darstellung / Platte), 35,5 x 47,5 cm (Blatt).Gallwitz 237. Hofmaier 299 Bc. Aus: Die Vierte Jahresgabe des Kreises graphischer Künstler und Sammler (Leipzig: Verlag Arndt Beyer 1924). Originaler Handabzug für die 250 nummerierten Exemplare der 4. Jahresgabe des Kreises graphischer Künstler und Sammler in Leipzig. Unbeschnitten. Ohne ersichtliche Mängel. Sehr guter Zustand.Max Beckmann (1884 Leipzig – 1950 New York). Deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer, führender Vertreter der Klassischen Moderne, der seine figurative Malerei als Gegenentwurf zur Abstraktion entwickelte. Ab 1901 Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar bei Carl Frithjof Smith. 1903 in Paris Beeinflussung durch Cezanne. Nach Reisen in die Niederlande und die Schweiz ab 1905 Atelier in Berlin-Schöneberg. Zunächst Mitglied der Berliner Secession, 1914 aber Mitbegründung der Freien Secession. 1914/15 als Sanitäter im Ersten Weltkrieg. In der Weimarer Republik erreicht seine künstlerische wie soziale Anerkennung ihren Höhepunkt. Ab 1925 Meisteratelier an der Städel-Kunstschule in Frankfurt. 1932 richtete die Berliner Nationalgalerie einen Beckmann-Saal ein. 1933 Entlassung als Professor in Frankfurt und Umzug nach Berlin. 1937 Flucht nach Amsterdam. 1947 Übersiedlung in die USA, dort diverse Lehraufträge. 25,6 x 30,7 cm (Darstellung / Platte), 35,5 x 47,5 cm (Blatt)

Max Beckmann – Der Morgen, 1923


In den frühen Morgenstunden überquert ein von einem Pferd gezogener Wagen mit zwei Männern und einem Kind eine Brücke. Die symbolistisch anmutende Komposition verbindet eine alltägliche Szene mit einer konkreten topografischen Ansicht Frankfurts am Main. Dargestellt ist der Blick von der Untermainbrücke in Richtung Friedensbrücke. Aufgrund der Technik der Kaltnadelradierung erscheint die Ansicht jedoch spiegelverkehrt. Unter den Gebäuden am Mainufer ist die Kuppel des Städel Museums deutlich zu erkennen. Beckmann verknüpft in diesem Werk die reale Stadtlandschaft mit einer atmosphärischen, beinahe zeitlosen Darstellung des Tagesanbruchs.

Die Druckgrafik befindet sich unter anderem in der Graphischen Sammlung des Städel Museums

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