Mit Kitsune, the Hidden führt Silke Mathé in eine geheimnisvolle Gegenwelt innerhalb der Metropole Tokyo. Leuchtend rote Torii öffnen einen Weg durch üppige Vegetation und ziehen den Blick tief in einen nahezu verwunschenen Raum. Zwischen Blättern, Schatten und Architektur erscheinen Füchse und eine helle, rätselhafte Gestalt – Wirklichkeit und Imagination beginnen sich zu überlagern. Die intensive Farbigkeit verstärkt den Eindruck eines Ortes zwischen sichtbarer Welt und verborgener Wirklichkeit. So wird der Schreinraum zum Gegenpol der modernen Großstadt: ein stiller, spirituell aufgeladener Rückzugsort, an dem alte Überlieferungen in der Gegenwart fortleben.
Mathé macht daraus keinen konkreten Bericht über Tokyo, sondern ein atmosphärisches Bild über das Geheimnisvolle, das sich hinter dem Sichtbaren verbirgt.