In diesen Arbeiten zerlegt Donata Benker Raum und Perspektive in einzelne Fragmente und setzt sie zu neuen, vielschichtigen Bildwelten zusammen. Architektonische Elemente, geometrische Strukturen und freie malerische Gesten überlagern und durchdringen sich. Flächen kippen, öffnen sich und scheinen zugleich in unterschiedliche Raumrichtungen zu weisen. So entsteht eine Bildarchitektur, die vertraute Vorstellungen von Vordergrund, Tiefe und Perspektive bewusst außer Kraft setzt. Leuchtende Farbakzente und dynamische Linien verstärken den Eindruck von Bewegung und permanenter Veränderung. Benker versteht Raum dabei nicht als feste Ordnung, sondern als etwas Offenes, das sich im Sehen immer wieder neu formiert.
Ihre Malerei wird so zu einem Experimentierfeld zwischen Architektur, Wahrnehmung und abstrakter Konstruktion.